Die Abilene Christian University (ACU) ist eine privat akkreditierte Hochschule im Südwesten der Vereinigten Staaten. Die ACU wurde 1906 gegründet und hat ihren Sitz drei Stunden westlich von Dallas in Abeline, Texas. Sie bietet 160 Bachelor-Studiengänge und 39 Master-Studiengänge an.
Die ACU verfügt über 270 Vollzeit-Dozenten, die mehr als 3400 Studenten und 1800 Doktoranden unterrichten.
Wie die meisten Universitäten bietet auch die ACU ihren Studierenden wichtige Unterstützungsleistungen an. Die Medizin- und Beratungsabteilung der ACU bietet wichtige Dienstleistungen im Bereich der körperlichen und psychischen Gesundheit an und funktioniert ähnlich wie herkömmliche Gesundheitskliniken. Die Mitarbeiter der Abteilung für Gesundheit und Beratung verwenden ein spezielles elektronisches Patientenakten-System (EMR), um die Gesundheitsakten der Studierenden, die Terminplanung und die Abrechnung zu verwalten. Die Client-Server-Anwendung wird vor Ort in einer Microsoft Windows Server-Umgebung gehostet und erfordert einen PC mit Windows 10 oder höher, um mit einem Windows-nativen Client auf das System zugreifen zu können.
Die Herausforderung
Als die Abteilung ihre Windows-Desktops auf Apple macOS-Geräte umstellte, musste eine Lösung gefunden werden, um das Fehlen eines nativen Mac-Clients für das EMR-System zu beheben.
Alex Ferguson ist der Windows-Server-Administrator der ACU und für viele der IT-Systeme der Universität zuständig.
Alex und das Team beschlossen schon früh, das EMR auf VMware Horizon zu migrieren, was den Mitarbeitern der Abteilung den Zugriff auf das EMR auf Nicht-Windows-Geräten über einen virtuellen Windows-Desktop ermöglichen würde, der dem Benutzer zur Verfügung gestellt wird.
Die Entscheidung war jedoch nicht ohne Probleme: “Die neue Bereitstellungsmethode führte zu periodischen Instabilitäten im System. Die Beratungsmitarbeiter der Abteilung meldeten durchschnittlich drei bis vier Anwendungsabstürze pro Tag.”
Die Instabilität war ein großes Problem für das Team. Das Beratungsteam nimmt durchschnittlich 45 Termine pro Tag wahr. Wenn die Anwendung abstürzt, kommt es zu Verzögerungen beim Zugriff auf oder der Verwaltung von Patienteninformationen. Das Problem wird noch verschärft, wenn die in das System eingegebenen Daten verloren gehen. In diesem Fall müssten die Mitarbeiter die Daten erneut eingeben, was zu weiteren Verzögerungen und Rückständen führt.
Die Lösung
Etwa zur gleichen Zeit arbeitete ACU mit einem Inuvika-Vertriebspartner an einem anderen Projekt. Als der Supportvertrag von ACU mit Horizon zur Verlängerung anstand, stellte der Inuvika-Partner Alex vor.
OVD Enterprise und empfahl einen Proof of Concept, um die Anwendungsauslastung der Abteilung zu testen.
Die Ergebnisse
Die Ergebnisse waren sehr positiv, so dass das Team beschloss, zur vollen Produktion überzugehen.
Die Stabilitätsprobleme wurden behoben. Mitarbeiter, die zuvor aufgrund von Abstürzen regelmäßig mit Ausfallzeiten zu kämpfen hatten, konnten nun ihre Schichten ohne eine einzige Unterbrechung absolvieren: “Alles hat funktioniert! Die Apps laufen zuverlässig und bieten unseren Benutzern ein nahtloses Erlebnis.”
Wenn eine Verbindung unterbrochen wird, behält OVD alle aktiven Sitzungen bei. Wenn der Benutzer die Verbindung wiederherstellt, arbeitet er einfach dort weiter, wo er aufgehört hat, so dass die Arbeit nie verloren geht.
Die Mitarbeiter greifen nun über den Enterprise Desktop Client von Inuvika für macOS im App-Modus auf die EMR zu. Der App-Modus integriert die von OVD bereitgestellten Anwendungen nahtlos in den lokalen Desktop des Benutzers. Die Apps sehen so aus und verhalten sich so, als wären sie lokal auf dem Mac-Desktop installiert und werden durch einen einfachen Klick auf das Anwendungssymbol gestartet.
Das IT-Team zog neben OVD Enterprise auch andere Optionen in Betracht, vor allem Azure Virtual Desktops. Eine Kombination von Faktoren sprach jedoch für OVD Enterprise, darunter die niedrigeren Gesamtbetriebskosten. Azure Virtual Desktops kostete am Ende deutlich mehr pro Benutzer als ursprünglich geschätzt, während die bestehende Horizon-Umgebung im Vergleich zu Inuvika bereits 50% mehr pro Benutzer kostete.

